Gedichte und vieles mehr

 

 

Du musst nichts besonderes sein oder darstellen. Du musst nur glauben, dass du was Besonderes bist.

Mein Anfang

Ich fange noch mal von vorne an.
Ich suche mir andere Eltern
Ich gehe in einer anderen Schule
Ich erlernen einen anderen Beruf
Ich arbeite nur noch in dem, worin ich meine Stärke habe
Ich heirate nur noch die gleiche Frau
Ich bekomme nur noch die gleichen Kinder.
Aber ich bin ein anderer, neu, stark, ausdauernd, nahezu perfekt.
Mag mich dann noch jemand?

 

Für mich


Ich werde nicht mehr für euch der Klassenclown sein,

nicht mehr für euch ein Gut mensch sein, nicht mehr für euch funktionieren,

nicht mehr für euch mich anpassen, nicht mehr für euch.


Alles nur noch für mich.

 

Psalm 151

1 Fragt mich nicht nach meinem Gestern, nicht wie es war, nicht was es mir brachte, welche Sehnsüchte mich beseelten.
2 Fragt mich nicht nach meinem Heute, wo die Träume sterben.
3 Fragt mich nicht nach meinem Morgen, nach meinen Wünschen, 
nach meinen Plänen, nach meiner Sehnsucht.
4 Fragt mich nach meinem Übermorgen . Da weiß ich, es wird sein: Die Erfüllung meiner Pläne, meiner Träume, meiner Wünsche, und meiner Sehnsüchte.
5 Endlich.

6.Unendlich.

7.Amen

Ab 2018

ZEITBESTIMMT

 

  • Du kannst dein ganzes Leben über Gott reden, alle Bücher über Ihn studieren. Solange du nicht mit IHM redest, hast du ihn nicht wirklich kennengelernt.
  • Würde die Aussage aus der Bibel „ICH bin bei Dir“ nicht für mich gelten, wäre die Bibel nutzlos.
  • Wenn das was in meiner Bibel steht nicht für mich gelten sollte, dann hätte ich sie mir umsonst gekauft.
  • Wichtiger als im Vergangenem zu schwelgen ist es, Neues zu kreieren.
  • Mit zunehmenden Alter sollte man nur noch die Monate zählen.
  • Erzähle Gott nicht, wie groß deine Probleme sind, sondern erzähle deinen Problemen, wie groß dein Gott ist. /Karl Pilsl
  • Je weiter ein Mensch vom Licht entfernt ist, umso dunkler wird es um ihm.
  • Entwurzelt: Wie viel Mühe ich mir auch geben mag, zurück zu meinem Ursprungsland schaffe ich es nicht.
  • Erzähle ich anderen das ich glücklich bin, dann nur darum, dass ich es selbst glauben kann.

2017

  • Andre auf dem Weg zum HERRN mitzunehmen,  ist effektiver  als ihnen nur den Weg dorthin zu erklären.
  • Lache über das was dir schwer fällt und es wird gleich ein paar Gramm leichter.
  • Die Welt ist trotzdem zu klein, um alles aufzuheben, was dir wertvoll erscheint.
  • Warum ich mir sicher bin,  dass ich nicht sterben werde? Ganz einfach : Christen werden nur versetzt .
  • GfG = Gier frisst Gehirn.
  • Die entspannteste Mimik entsteht beim Lachen über dich selbst 🙂
  • höchst selten sind andere das Problem.
  • Für eine Taufe ist  es nie zu spät, ehr zu früh.
  • Alles ist ein Geschenk, du solltest nur die Hände frei bekommen, um neue Geschenke entgegen nehmen zu können.
  • wer nur muss, nie kann, wird nicht können wenn er muss.
  • bringen die Fäuste dir keine Wende, so schaffen es oft gefaltene Hände
  • Was ich habe, fällt mir seltenst auf. Nur was mir fehlt befiehlt mir: Lauf!
  • Ein Buch ist wie ein Smartphone ,  nur ohne Strom.
  • feiner Unterschied: Wir sind nicht der Höchste der Schöpfung, sondern das Höchste der Schöpfung
  • Schuhe laufen nicht von alleine, nur die Zeit flieht von selbst.
  • Zu Hilfe, ich werde immer älter. Zum Glück nicht alt 🙂
  • Geliehene Stärke zementiert eigene Schwäche
  • Am Respekt vor dem Anders sein, erkennt man die Reife eines Menschen.

 

Geltungsbedarf

„Was sollen die Leute denken?“

tut dich total beschränken,

willst du vor Menschen etwas sein,

so lass dich ganz auf Christus ein.

 

 

Wer malte die Farben meines Lebens

Wer malte die Farben meines Lebens und warum nahm er so viel Grau und Braun?
Viel zu selten sah ich Gelb, Grün, Rot oder Blau.
War es Absicht? Reine Willkür? Ich weiß es nicht.
Nur eines weiß ich genau: Ich bin Sein Kunstwerk.

Lebenslänglich

Der Weg, er stieg steil bergauf. Viele Menschen waren mit mir auf diesen Weg,
trotzdem, ich ging ihn alleine. Jeder musste ihn alleine gehen. Jeder hatte mit sich zu tun.
Zu Kämpfen, Meter um Meter diesen steinigen Weg abzuringen.
Vorbei an Blumen, vorbei an bunten Büschen. Vorbei an einzelnen Bäumen.
Manche waren seltsam anzuschauen, einige standen in voller Blüte, einige
waren bereits verdorrt.
Mich beschäftigte oft nur die eine Frage:
Ob ich schon Oben bin?

 

Gelingen

Ein Leben nur mit „JA“ und „NEIN“ , das macht es ziemlich eng und klein.

Ein Leben voller „Du sollst, du mußt“ das gibt dem Leben nur noch Frust.

Soll dein Leben dir gelingen, dann freu dich, auch an kleinen Dingen.

(manche Eltern können die Kreativität ihrer Kinder auch hinauspeitschen) ABER.

Resilienz ist die kreative ART mit unkreativen Menschen umgehen zu können

 

An meine Zeit

Der Zeitenwurm fraß meine Jahre dahin.

Unbemerkt nagte er Jahr um Jahr und frisst sich weiter durch meine Zeit.

Nage nur, sage ich, ich lebe ewiglich.

  Die Buchholzer Kappen

Immer, wenn es Herbst ist, machte ich die gleiche verwunderliche Beobachtung. Die Annaberger und die Buchholzer haben, wenn sie ihre Kappen tragen, einen wesentlichen Unterschied. Während die Annaberger bei aufkommendem Sturm ihre Kappen galant mit einer Hand festhalten, verhalten sich die Buchholzer ganz anders. Sie gehen gesenkten Hauptes, jedoch ohne das kleinste Anzeichen, ihre Kappe festhalten zu müssen. Viele Jahre lang hatte ich mich über diesen eigenartigen Unterschied gewundert. Bis ich eines Tages in Buchholz an der Katharienenkirche dieses Phänomen begreifen lernte. Wie so oft im Erzgebirge, wehte auch an diesem Tag wieder ein ordentlicher Wind. Da kam ein Buchholzer den Berg hinauf geschnauft. Eine Windbö erfasste seine Kappe und wehte sie davon. Der gute Mann lief unbeeindruckt weiter, so, als würde ihm die Kappe gar nicht gehören. Mit der inneren Gewissheit, endlich der Lösung dieses Kappenphänomens auf der Spur zu sein, ging ich unbemerkt hinter ihm her. Was ich erlebte, sollte ich nie mehr vergessen. Kaum war der Mann um die Ecke gebogen, wehte ihm der Wind auch schon eine andere Kappe vor die Füße. Als sei es das Natürlichste von der Welt, hob er die Kappe auf, passte sie seiner Kopfgrösse an und setzte unbeirrt seinen Weg fort. So verschwand er mit seiner neuen Kappe, die er sicher auch nur vorübergehend als sein Eigentum betrachtete. Ps: So oft ich auch in Annaberg bin, ich kann mich nicht darauf besinnen, dass auch im größten Sturm, der Wind mir eine Kappe zugetragen hätte. In Buchholz ist das ganz anders. © Dieter Jacob

Der verlorene Sohn, mal etwas anders  anlässlich einer Predigt über Lukas 10

Die Brüder sind sich im Leben nie wieder begegnet. Doch jetzt vor dem Himmelstor treffen sie aufeinander. Der „Gerechte“ hatte einen Unfall. Er geriet beim Pflügen unter seinen Pflug. Der sowieso „Verlorene“ starb an einer Überdosis Heroin. Der Gerechte begann ein Gespräch. Er hasste seinen Vater, für den er ein Leben lang wie für zwei Mann schuften musste. Jedes Mal wenn er Urlaub machen wollte, sei etwas dazwischen gekommen. Entweder kalbten die Kühe, oder die Wetter waren gerade so günstig, dass geerntet werden musste. Für ihn war es offensichtlich: „Ihm hatte das Leben schlecht mitgespielt.“ Dem verlorenen Sohn erging es ähnlich. Zunächst hatte er ja ein gutes Auskommen. Doch das nahm rasant ab und weil vom Nichtstun nichts dazu kam, lernte er einen Beruf. Er wurde Taschendieb. Es kam wie es kommen musste, eines Tages wurde er erwischt und landete im Gefängnis. Jahre später kam er wieder frei, doch da draußen gab es niemanden, der auf ihn gewartet hätte. So vertrieb er sich seine Zeit wieder mit stehlen und betrügen. Er gab sein Geld stets bei Partys aus und genoss sein lustvolles Leben. Aber auch das wurde ihm zu langweilig. Also besorgte er sich zur Abwechslung Drogen. Immer härtere mussten es sein, denn wer möchte schon gerne an seine Einsamkeit erinnert werden? Für ihn galt nur: “Das Leben muss abgefeiert werden.“ So standen sie sich jetzt ratlos gegenüber. In dieser atemlosen Stille. Ein jeder sann vor sich hin. Was würde nun geschehen? Wird uns Petrus abholen? Werden uns Engel irgendwo hinbringen? Dürfen wir überhaupt in den Himmel? Wird uns gar der Teufel holen? Wenn ja, dann doch bitte meinen Bruder zuerst. Keiner kann sagen wie lange sie so ausharrten. Jedenfalls wurde der verlorene Sohn dem ganzen Überdrüssig. Er war ja bereits zu Lebzeiten der Mutigere von beiden. Schnell wie der Wind ging er durch das Tor – und kam nicht mehr zurück. Nach einiger Zeit waren in der Ferne laute Partygeräusche zu hören. Das verschreckte den Gerechten erst recht. „Sollte das Leben hier so weitergehen wie auf Erden?“ Nach etlichen Tagen, oder Jahren, wer weiß das schon, stand er immer noch vor der Tür und sein Zorn über diesen Himmel wuchs. Warum ließ man ihn nur hier draußen warten? Gab es nicht mal hier oben so etwas wie Gerechtigkeit? Schließlich hatte er sich sein Leben lang abgerackert. Er kannte keine Partys und erst recht keine Drogen. Ein Leben lang war er ein strebsamer Erdenbürger geblieben. In der Kirche sah man ihn regelmäßig und seine Spenden vielen niemals zu knapp aus. Während er so in seiner Gedankenwelt grub, stand plötzlich – wie aus heiterem Himmel – Gott vor ihm. Der Gerechte stutzte erst ein wenig und dann machte er seinen Ärger Platz. Zornig schrie er Gott an. Was ihn überhaupt einfiele, ihn, den Gerechten hier so lange warten zu lassen. Und wieso sein Bruder dieser Taugenichts nicht zurückkommt und ihn abholt. Doch Gott sah ihn liebevoll an und antwortete „Mein lieber Sohn, die Himmelstür ist von innen unsichtbar.“ Still wie er gekommen war, verschwand er wieder vor den Augen des Gerechten. Ob der Gerechte immer noch draußen steht? Wer weiß. ©Dieter Jacob

 

Und nun  

Ich hab es erreicht, mein Ziel.

Jahrelang habe ich mich dafür vorbereitet, viele Gedanken daran verschwendet.

Hab mich auf der Zielgeraden noch verausgabt, habe gekämpft und hab es endlich erreicht.

Ja Endlich, wie ein Ziel nun mal ist. Eine Einbahnstraße, welche schließlich in einer Sackgasse endete.

Und nun?

Habe ich -voller Stolz – das recht zu sagen: Das war‘s dann? Ich bin fertig, holt mich hier ab? Ich bin am Ziel? Es ist genug?

Da lauert es schon, das nächste Ziel. Wird es mein Ziel sein? Werde ich es umarmen können? Wie und wann erreiche ich es?

Lohnt es sich überhaupt?

Februar Sprüche

  • Geliehene Stärke zementiert eigene Schwäche.
  • Ich bin nur eine Quelle, das Wasser gibt jemand anderes.
  • Es ist nicht wichtig was ich bewegt und erreicht habe, sondern wen.
  • Wer nicht denkt, der wird gelenkt und wer nichts unternimmt, wird fremdbestimmt.
  • Hoffnung lässt nicht zuschanden werden, Hoffnungslosigkeit schon.
  • Wer keine Hoffnung hat, der hat kein Ziel.
  • Wer kein Ziel hat, der hat keinen Weg.
  • Wessen Leben keinen Sinn hat,  dessen Leben ist sinnlos.
  • Tage werden über mich hereinbrechen, unausweichlich, ungerufen und unangekündigt, die die Farben meines Alltags mit einem dunklen Grau überziehen werden. Dann wenn es dunkel um mich wird, dann werde ich dem Licht der Welt begegnen.

 

Warum ich male

Ich male für die Wurzeln unterm Beton.

Für die Blumen unterm Eis.

Und trinke währenddessen vom Kanaan Wein.

Gegen eine graue Welt, gegen die Pest der Gleichförmigkeit,

um das Bunte in dir zum Leben zu erwecken.

Die Amsel

Eine Amsel landete ganz unverhofft auf des Balkones Blumentopf.

Sah sich so einem Kanarienvogel gegenüber hocken, der war erschrocken.

Sie sprach zu ihm: „hörma mein lieber Pieper, du brauchst vor mich dich nicht zu grauen, mein Nest tu ich wo anders bauen.“

Der Kanarienvogel der niemals über etwas außer über sich selbst zu Staunen pflegte,

War erbost, über die schwarze Masse, die ihn da erregte.

„Bist du beim Färben durchgeflogen? Oder hat man dich um deine Farben betrogen?

Und überhaupt: In was für einem Ton du sprichst. So mit mir zu reden geziemt sich nicht.

Verzagt die Amsel sprach: „Auwei, verzeih, doch mit meinem kleinen Geschrei warne ich alle Vögel immerdar, vor Gefahr.

„Auf die Ästhetik kommt es an, nicht wer am lautesten, sondern am längsten flöten kann.“ Sprach der Kanarienvogel und setzte dann zu seinen Harzer Roller an.

Auch die Amsel begann zu pfeifen.

Voller List und Tücke, das fanden manche fies, pfiff sie erst dann, wo der Andere eine Lücke ließ.

Der Kanarienvogel, blass vor Neid, wunderte sich das sie immer noch schreit. Er plusterte sich auf tirilierte aus voller Kehle und nahm dabei Schaden an Leib und Seele.

Dazu gab es einen leichten Knacks und von der Stange viel er stracks.

Drum achte niemals für Schwach oderGering, wenn er sein Lied tut anders sing.

(als ich einiges über Futterneid bei Künstlern erfahren musste)

 

Je länger man vor einer Türe zögert, umso mehr Riegel wachsen ihr.

Fazit nach einem Gemeindeseminar

Honig ums Maul geschmiert, verklebt einem die Gusche.

Fazit nach einer Vernissage

       

Ein Abküfi  

(Abkürzungsfimmel)

 

Ein Abküfi der kürzte alles ab,

damit es sei ganz kurz und knapp.

Zunächst beim Lernen ward er kaum gesehn

„das Lernen wird im Leben beiläufig geschehn“.

Danach in seiner Lehr, was der Meister sagt,

dauerte zu lange und war zu schwer.

Bei seiner Brautsuche war‘ s ebenso

„was heißt hier werben, ich nehm mir‘ s so.

Schließlich dient dazu das Weib,

damit man sei in allem zu zweit“.

Als frommer Christ hielt er‘ s ebenso.

Das sitzen in der Kirche machte ihn nie froh.

„Da vertrödel ich mir nur die Zeit,

wenn ich alt bin, geh ich in die Kirch´

dann ist‘ s auch noch Zeit“.

Was soll‘ s – es war so weit,

dass er  Abschied nahm von irdischer Zeit.

Gen Himmel sollt er,

doch selbst das dauerte ihm zu lange,

ich ahne Schlimmes, ihn nahm der Teufel in die Zange.

 

 

An meine Zeit

Zeit, du hast mich auf deiner Flucht betrogen,

mich betrogen um die Schönheit des Augenblicks,

hast die schweren und tristen Augenblicke verlängert.

Du selbst bist daran schuld, wenn ich die Ewigkeit mehr liebe.

akzeptrance 

als Es noch Kind war wollte es alle Menschen zum Lachen bringen

weil es nähe suchte

als es noch ein Kind war wollte es gerne krank sein

weil es Zuwendung brauchte

als es noch ein Kind war wollte es Offizier werden

weil es da kommandieren durfte

als es noch ein Kind war, wollte es ein Christ werden

weil es ein Stückchen seiner Allmacht gebraucht hätte

als es noch ein Kind war wollte es eine Jugendgruppe leiten

weil es da bestimmen durfte

als es noch ein Kind war wollte es viel lernen

weil es überall mitreden wollte

als es noch ein Kind war wollte es eine frau

weil es normal sein wollte

als es noch ein Kind war wollte es Krankenpfleger werden

weil es allen helfen wollte.

heute starb es.

Er starb einsam und krank in einem Heim. Für einen Pfarrer war kein Geld da.

 

Hiobs Botschaft

eine Krankheit tropft durch meine Seele

jeder Tropfen giftgrün und bleischwer

zum Bleiben bestimmt

bis das Fass überlaufen wird.

Eines Tages wirst du, der du dem Irdischen verdammt bist, meiner Auferstehung

nachglotzen müssen.

 

Wie viel?

Wie viel Schönheit kann ich noch fassen?

Wie viel Wissen vermag ich zu speichern?

Wie viel Neugierde werde ich noch gestillt bekommen?

Wie viele Bilder werde ich noch bestaunen und wie viele selbst noch malen können?

Ausprobieren!

 

Wem gehöre ich?

Wem gehöre ich

Gehöre ich mir selbst

meiner Frau, meinen Kindern

Allah

Irgendeinem Buddha?

Wer hat ein Recht darauf, mich in seiner Inventardatei zu führen?

Und wer hat schon so ein Buch des Lebens?

Zu ihm gehöre ich

die Antwort

Gott: wie lange noch?

Gott: wann endlich?

Gott: wieso?

Gott: warum?

Weil ICH BIN !

 

Wo bist du Welt, meine Welt?

Wo bist du Welt, meine Welt

Wo alle Anforderungen ungesagt verstummen müssen

Wo bist du Welt, meine Welt

wo ich, ich sein darf

und Gott, bist du dann auch hier?

Der Fluss

Da fließt sie dahin, unsere Welt,

getriebene des Eilgeistes, unaufhaltsam, unfassbar und

alles mitreißend was keinen Halt besitzt.

Besitzlose dahin fließende Welt – in der Welt –

Sehnsüchtig vermisse ich dich, meine Insel, wo meine Seele ankern darf

wo Festland unter meinen Füßen ist

das Land der Stille.

Ob ich vorher auch erst lärmend untergehen muss?

 

Mein Winter

Alle Anerkennung ist endlich, ist vergänglich.

Alle schönen Augenblicke sind endlich und ziehen vorüber.

Alle Events sind endlich, sie entgleiten den Sinnen,

ich aber will festhalten, will die Momente einfangen und einfrosten;

für meinen Winter

Sehnsucht eines abgelehnten Kindes

Wo ist er, der meinen Namen noch nicht kennt?

Wo ist er, der noch nichts von meinen Schwächen weiß?

Dem weder mein Sein noch meine Wünsche bekannt  sind?

Ich muss ihn finden.

Denn er besitzt den Schlüssel zu meinem Herzen

 

Was wird man sagen?

Was wird man sagen, wenn ich gestorben bin? Wird man was sagen?

Was wird man schreiben wenn ich gestorben bin? Wird man was schreiben?

schnell noch in einen Stein geritzt, dass es mich doch gegeben hat.

die besten tänze, sind die akzeptänze

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Mal angenommen ich bin angenommen, dann bin ich angekommen!

 

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Im Dom I

 

diese höhe

diese weite

dieses bunt

diese kunst

Unfassbar, und: ich male trotzdem

 

Im Dom II

ich bin mittendrin und möchte doch hinein, wie im wahren leben

im Säulensaal I

Säulen unter meinem Leben sind die stützen DEINER vertrauensvollen Akzeptanz

Im Säulensaal II

die Säule die da trägt, spürt dass sie getragen wird. Das ist ihr Standpunkt

und meiner?

 

Resilienz

Nennt ihr es Resilienz,

Wenn ihr einen Menschen lebendig begrabt?

Nicht wie gewöhnlich mit Hacke und Spaten, sondern auf eure Art.

Mit leisem Spott, Ignoranz und gespielter Kurzsichtigkeit.

Wenn ihr ihn mit euren Blicken tötet, um ihn danach wichtigtuerisch in eure – eigens für ihn geschaffene – Ruhestätte hinablasst?

Wenn er dennoch, allen Blicken zum Trotz vor euch steht?

Ich nenne es Auferstehungskraft.

 

Was geht uns der Mensch an?

Was geht uns der Mensch an? Wir haben doch alles für ihn geschaffen: Schräge Rampen, behindertengerechte Toiletten, automatische Türöffner und selbst rollstuhlgerechte Omnibusse.

Was geht uns der Mensch an?

 

Sprüche aus erster Hand (Quasi von Dieter Jacob) 

  • Und einer der den Weg schon kannte, sah lächelnd zu, wie der nächste sich verrannte.
  • Das Leben entsteht aus der Qual
  • Weil mein Leben nur vom Müssen bestimmt war, habe ich verlernt, darüber nachzudenken, was ich mag.
  • So manche Tropfen auf dem heißen Stein versiegen im bodenlosen Fass einer Seele.
  • Wer seinen Ärger hinunterschluckt, muss damit rechnen das er kotzt.

 

  • Wer nicht in die Stille geht, geht lärmend unter.
  • Für verlorene Gelegenheiten gibt es kein Fundbüro.
  • Wer sich überall zu Hause fühlt, hat kein wirkliches zu Hause.
  • Geht Liebe nur durchs Portemonnaie, ist sie kalt wie Eis und Schnee.
  • Wer weiß wo die Quelle ist, verdurstet nicht.

 

  • Unsere Nachrichten sind oft das Vorrichten unserer Nachwelt.
  • Mal angenommen ich bin angenommen, dann bin ich angekommen.
  • Denke nicht, dass du gut genug bist, um in den Himmel zu kommen.
  • Ein Fauler ist Rohmaterial für den Teufel.

 

  • Es gibt wenig hoffnungslose Fälle, doch viel zu viele lieblose Menschen.
  • Oft gibt es keinen Weg, nur Gehen.
  • Gehorsam ohne Einsicht ist wie ein Pferd ohne Zügel.
  • Sorgen sind wie ein Schaukelstuhl. Sie halten dich in Bewegung, bringen dich aber nicht vorwärts.
  • Für die wirklich wichtigen Dinge ist jeder viel zu viel beschäftigt.

 

  • Es gibt keine Siegerkrone für einen guten Start.
  • Positive Einstellungen sind wie Hefe. Sie treiben zum Gehen an.
  • Ein Baum der fällt macht mehr Geräusche, als ein Wald der wächst.
  • Wer nie spinnt, der nie gewinnt.
  • GNADE = Geben, Nehmen, Andere Damit Erfreuen
  • LIEBE = Laufend in einer Beziehung engagieren
  • Tod ist auch der, der lebt und damit nichts anzufangen weiß.
  • Wessen Leben kein Sinn hat, dessen Leben ist Sinnlos.
  • Nur Empfangende werden  zu Gebenden.
  • Der Morgen bringt Freiheit, nicht dem, der danach fragt wie es sein wird, sondern dem der weiß, es wird sein.
  • Die leeren Ähren überragen oft die Vollen.

 

  • Die Hölle sind immer die Anderen.
  • Erst der Tod bringt so manchem Überlebenden zum Leben.
  • Es ist sehr schwer sich selbst zu ändern, schwieriger ist es den Anderen zu verändern, am schwierigsten ist es den Anderen anzunehmen; denn: Gott schuf den Menschen zu Seinem Bilde.
  • Solange du farbenblind bist, kommst du auf keinen grünen Zweig.
  • Persönlichkeit fängt dort an, wo der Vergleich aufhört. (11. Gebot: Du sollst dich nicht vergleichen.)
  • Lass niemals zu,dass dir jemand deine Freude stiehlt, denn er stiehlt dir deine Kraft.
  • Erinnerungen sind beides; Tempel und Tümpel der Seele.
  • Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück der IST.
  • Wer keine Wurzeln hat, besitzt keine Grenzen.
  • Was nicht stirbt, wird nicht leben.