Was in den Bildern noch alles steckt

Aus aktuellem Anlass, hier noch einmal der Hinweis darauf, dass alle meine folgende Bilder dem Urheberrecht  © unterliegen und dass die Farbdarstellung im Internet teilweise erheblich vom Original abweicht.

 

und mit ihnen erlebte Geschichten

Erstes Bild  – Mai 2004

Anlässlich meines 47. Geburtstages kaufte ich mir wasserlösliche Buntstifte und einen Skizzenblock. Die besten Geburtstagsgeschenke mache ich mir oft selber. Seit 31 Jahren malte ich mal wieder ein Bild. Immer im Hintergrund die Aussage meines damaligen Zeichenlehrers: “Jacob, du bist zu Doof zum malen.“ Noch heute kann ich mir das Gelächter der Schulklasse abrufen. Das war so prägend für mich. 35 Jahre später besuchte ich ihn wieder und hatte mehrere meiner Bilder im Gepäck. Es kam zu einer perfekten Aussöhnung und einer neuen Freundschaft.

Das war mein allererstes Bild mit Aquarellfarben. Damals war es in einer Ausstellung des Malkurses in der Arche -einem Gemeindezentrum in Recklinghausen Ost -. Zwei Frauen standen bei diesem Bild. Ich stellte mich „zufällig“ daneben. Weil sie es ganz toll fanden gab ich mich als „Produzent“ zu erkennen. Sie wollten es mir gleich abkaufen. Da ich nicht wusste für wie viel Geld ich das verkaufen sollte, vertröstete ich sie auf kommenden Sonntag. Da könnte ich ihnen einen Preis nennen. Am nächsten Montag sprach ich darüber mit Fred Voss dem Kursleiter. Erstaunt war ich, als er den Wert bei 40 – 60€ bezifferte.

„Man, damit kann ich ja echt Geld verdienen“ dachte ich mir. Blöderweise, oder auch zu ihrem Glück, kamen die Käufer des Bildes am darauf folgendem Sonntag nicht wieder.

 

Der Herr aber sieht das Herz an. (1. Samuel 16,7) – 2006

Dietlinds Lieblingsbild Okt. 2006

„geistlicher“ Miss(t)brauch in der Gemeinde H. und meine „Verarbeitung“ August 2006

1.Gesegnet werden, ohne es zu wollen.

2. Das Schiff das sich Gemeinde nennt in voller Fahrt voraus. Das jemand über Bord ging, stört niemanden. Die Antenne nach „Oben“ hat auch schon einen Knacks.

3. Hinterm Horizont geht’s weiter

Schlafender Engel – Juni 2008

 Segnender Engel – Dez. 2008

  

Dietlind – meine Frau – schaut in meine Welt – Juli 2006

Die Auferstehung am Kreuz – April 2007

Dietlind beim Singen – Januar 2007

ICH will dich segnen und du sollst ein Segen sein. ( 1. Mose 12,2 ) – Mai 2007

Etliche Betrachter fanden dieses Bild als total gelungen und sehen darin die Wirkung des Heiligen Geistes auf dieser Erde. Wenn ich ihnen dann die wahre Entstehungsgeschichte des Bildes erkläre (Resteverwertung einer Ecke eines nicht gelungenen Bildes😊) sind sie oft sprachlos.

Urlaubserinnerungen – Juni 2006

Wie ein Puzzle setzte ich Erinnerung an Erinnerung zusammen, bis ich mein vollkommenes Bild aus meinem Urlaub hatte –  Toskana.

Mein erstes gepunktetes Bild – Herbstwald – September 2006

Das kam so zustande: Ich war in einem Aquarellkurs im katholischen Bildungswerk in RE. Mit mir gab es noch 15 weitere Teilnehmer. Eines Abends brachte die Dozentin einige schöne Fotos zum Abmalen mit. Jeder stürzte sich auf die Fotos um sich ein geniales auszusuchen. Als ich bei den Fotos ankam, lagen nur noch diese zwei herum. Den Herbstwald konnte ich nicht einfach drauflos pinseln. Dafür war er zu bunt. Also tubste ich die bunten  Blätter und fand diese Technik entspannend. Ich glaub, ich war bei meiner  besonderen Technik angekommen.

  

Sommerspaziergang – Oktober 2006.

Mein 2. gepunktetes Bild. Damals wusste ich noch nichts von Pointillisten.

Ich vermute, ohne die Unterstützung meines Atelier Vermieters, hätte ich weniger Lust am permanenten Malen. Hier brauche ich meinen Arbeitsplatz nicht immer wieder wegräumen, was zu Hause wahrscheinlich täglich hätte sein müssen.

Annaberg Buchholz – Nov. 2006

Als ich gerade zur Reha Kur in Arnold war, nahm ich mir diese Arbeit mit. Da mein Bild schneller fertig zu werden schien, als die Kur zu Ende gehen sollte, versuchte ich,  die Kirche mit kleinsten Pünktchen zu malen. Diese filigrane Arbeit begeisterte mich so sehr, dass ich wusste, das wird mein Stil sein.

Bedheim – Ortsansicht mit Pfarrhaus – Juni 2007

Heimat meiner Frau

Kroatien – Krk –  August 2007

Fischflotte kehrt in der Morgenstunde in den Hafen zurück.

Damals entdeckte ich gerade, dass es auch Silber in Aquarellfarben gibt.

So ist das Bild etwas silbriger.

Der Markt in Recklinghausen September 2007

Kreuzkirche in Suderwich – November 2007

Seit September 2006  gehören meine Frau und ich aktiv zur Evangelischen Gemeinde  hier in Suderwich.  Wen es interessiert der schaue bitte unter http://www.evangelisch-in-suderwich.de nach.

Haus in der Lüneburger Heide – März 2008

Oben rechts sollte eigentlich ein Schuppen stehen. Nur mit dem Zeichnen, das gelang mir trotz allem bemühen überhaupt nicht.

Darum musste an dieser Stelle auch Heidelandschaft entstehen.

Gartenmauer in der Toskana – Juli 2008

Annaberg vom Pöhlberg aus – April 2010

Damals war mir noch völlig unklar, ob ich den Himmel auch pixeln sollte. Wer will schon ewig lang Blau machen? Nun hatte ich genügend Bilder und Mut gesammelt, um meinen ehemaligen Zeichenlehrer  in Annaberg aufzusuchen. Seine ersten Worte: „Mich besucht ja so selten mal ein ehemaliger Schüler…“ (Ich getraute mir nicht zu antworten „ich weiß schon warum…“) Jedenfalls nach ner Tasse Kaffee, zeigte ich ihm, was ich mitgebracht hatte. Er war sehr überrascht und bat mich darum, einige Bilder bei ihm im Schaufenster  ausstellen zu dürfen.  Das war meine erste Ausstellung und machte mir Mut für meine Nächste, 2010 in Recklinghausen.

Die Bergkirche in Annaberg – Dezember 2008

So langsam tastete ich mich ans perspektivische Zeichnen heran.

Zeitgleich begannen meine ersten Versuche, Botschaften im Bild zu verstecken. Im Himmel, in der Mitte steht,  FRIEDEN.

Neudorf /Erzgebirge im Advent – März 2009

Der Frohnauer Hammer – Juni 2009.

Bei diesem Bild lernte ich vor allem was die Dichtigkeit der Pixel bewirkt und das Nadelbäume am Besten mit kleinen Strichen gelingen.

Das Rathaus von Recklinghausen – September 2009

Zum ersten Mal fügte ich das Zeichen SDG ein – im roten Baum.

SDG steht für Soli Deo Gloria – zu deutsch:  Allein Gott zur Ehre

Hier fand meine allererste Ausstellung meiner Bilder

vom 08. 02. – 05. 03. 2010 statt. Kurz davor wurde noch das folgende Bild fertig:

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Martin Luther Kirche in Kleinrückerswalde – Februar 2010

SDG ist in der vorderen Hecke versteckt.

Blick auf Annaberg vom Pöhlberg aus – April 2010

Rechts und links vom Kirchturm steht jeweils ein Bibelvers.

Im Tierpark zu Recklinghausen belauscht –  Juni 2010

Über meinem Signum, links unten steht Matthäus 6,26: “ Seht die Vögel unterm Himmel an. Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?“

Kirche zu Neundorf – März 2011

In der mittleren Türe steht in hell …..

Das SDG steht unterm linken Turmfenster…..

Die Kirche zu Tannenberg – Juni 2011

Hier übertrat ich zum 1. Mal eine Kirchentürschwelle. Das war im Frühjahr 1972. Seitdem bin ich Christ. Im Schaukasten der Kirchgemeinde steht darum auch die Bibelstelle aus 2. Korinther. 5,17   „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe es ist alles neu geworden“.

Buchholz Friedhofskirche – August 2011

Offenbarung 2,10: „Sei getreu bis an den Tod, so will ICH Dir die Krone des Lebens geben.“ Steht zwischen den Rhododendrons.

Buchholzer Stadtansicht –  Oktober 2011

Psalm 33,12: “Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist.“

Steht auf dem Dach des linken grünen Haus.

Irlandimpressionen –  Februar 2012

Alte Wassermühle in Suderwich –  April 2012

Bibelstelle links oben, neben der Eingangstür.

Psalm 100,3 “Erkennet, dass der HERR Gott ist! ER hat uns gemacht und nicht wir selbst zu Seinem Volk und zu Schafen Seiner Weide.“

Wasserschloss in Herten – Juli 2012.

Bladenhorster Schloss – August 2012

Psalm 127,1: „Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.“ Das ist im vorderen Grenzstein verborgen. Als Dietlind und ich dort herumliefen und fotografierten, trafen wir auf ein Schild mit der Aufschrift: “Unbefugtes Betreten verboten:“ Wir entfernten uns wieder vom Schloss, da kam auch schon ein Polizeiwagen angerollt. „Na warte,“ dachte ich, „euch werde ich einen düsteren Himmel malen.“

Die Gastkirche in Recklinghausen – Dezember 2012

Psalm 26,8: „Herr ich habe lieb die Stätte deines Hauses, und den Ort, da Deine Ehre wohnt.“ Steht im orangen Sockel links neben dem Eingang.

Weil ich das ganze Jahr über die Nähe Gottes mag. Darum pixelte ich in diesem Bild auch die 4 Jahreszeiten. Der bunte Baum im Vordergrund steht für Frühling. Die dunkelgrüne Hecke darunter steht für den Sommer. Links der Baum steht im Herbstlaub. Rechts hinter der Kirche, sehen wir die Äste eines Baumes im Winter.

Das Schloss Tirol in Meran –  Februar 2013

Eine Bibelstelle steht unter meinem Namenszug, links unten.

Psalm 92,6 HERR, wie sind deine Werke so groß!

Deine Gedanken sind sehr tief.

Zum ersten Mal versuchte ich hier Dinge zu verstecken. So gibt es hier 2 Gesichter in der linken hinteren Berghälfte. Eins ist aufrecht, und eins liegt quer darüber.

Altes Schiffshebewerk in Datteln – Juni 2013

SDG steht im Gras, links am Hang unter dem Baum.

Der Untergrund des Himmels ist grundiert mit Kirschjoghurtblütentee, der blieb am längsten farbtreu. Somit kommt auch kein weiß durch die Pixel des Himmels.

Mainberg bei Schweinfurt, mit Schloss – Dezember 2013

Im Dach vom Forsthaus (rechtes Gebäude) steht die Bibelstelle Epheser. 1,18 „ER öffne euch die Augen damit ihr sehen könnt, wozu ihr berufen seid.“  Weil derzeit unklar war, was man mit dem Schloss ohne Besitzer machen sollte. In der Mitte des unteren Drittels kann man 3 Personen erkennen. Das ist mein Schwager mit seinen 3 Jungs, die am Main angeln. Links aus dem Gebüsch tritt ein übergroßer Krokodilskopf heraus. Es wartet auf sein Futter. Sind die Mainberger dazu verpflichtet, dieses Krokodil zu ernähren? Das Schloss zu sanieren? Das SDG steckt im Kirchturm.

Das Rathaus von Hildburghausen – Juli 2017

Hier wurden wir am 3. Juli 1981 getraut.

Im Rathausdach links neben dem Turm steht: Eph. 6,10 zuletzt seid stark indem HERRN und in der Macht Seiner Stärke.

Links neben dem Turm ist eine schwarze Katze, weil ein gewisser Herr Katz maßgeblich die Stadt mit seinem Reichtum unterstützt hat.

Unten sehen wir meine Schwägerin, die gerade einen Schaufensterbummel macht. (Nachdem ich ihren männlichen Teil der Familie im Vorgängerbild verewigt hatte, bat sie mich darum, auch in einem Bild vorzukommen.)

Das SDG steht im Torbogen am linken Bildrand.

Eishausen in Thüringen – September 2015 

In diesem Bild sind etliche Engel versteckt: Drei sind vorne im Gras. Einer am linken Bildrand im Baum. Er bläst die Posaune. Einer kniet im Kirchendach. Einer steht am Feldrand und 7 stehen zusammen in einer Linie, auch im Feld. (Engel haben keine Schatten-Bäume schon)

Schmalkalden – März 2015

Anlässlich der Landesgartenschau die dort stattfand, ist dieses Bild entstanden.

Philipper 2, 2+3 „So macht meine Freude darin vollkommen, das ihr eines Sinnes seid ….tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen….“

Das steht im Balken rechts über dem Schaufenster mit Bekleidung.

Das SDG ( Soli Deo Gloria ) steht wieder in der linken Kirchturmspitze.

Auf dem Marktplatz, der den Farbton von Eisen hat, ist eine dunkle Brille. Da wir 6 Jahre in Schmalkalden gelebt haben, haben wir nicht nur durch eine „Rosarote Brille“ gesehen. Wir haben dort im Neubaugebiet einen offenen Kindertreff betrieben. Inmitten eines sozialen Brennpunktes. Und wo viele Menschen zusammen wohnen, da geht es oft ohne Reibereien nicht ab. Da wir aber in guter christlicher Gemeinschaft eingebunden waren. Hatten wir viele offene Ohren für alles was uns schwer fiel.

Im Bild sind noch 2 Hirsche versteckt, weil in Schmalkalden in jedem Jahr das Historische Stadtfest  Hirschessen stattfindet.

Der erste Hirsch ist links, fast am Ende vom Markt. Der 2. Hirsch ist darüber in den Sternen.

Wiesenbad im Erzgebirge – März 2016

Hier wohnte meine heimliche Jugendliebe.

Darum sind im Bild auch 4 Herzen versteckt.

Auf dem Weg zur Kirche steht die Bibelstelle Jesaja. 66,13 „ICH will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“  Das Stadtwappen von Wiesenbad, die überfließenden Brunnenschalen sind rechts vorne im Schnee eingearbeitet.

Cranzahl / Erzgebirge – September 2016

Johannes. 20, 21 „Friede sei mit euch, wie MICH der Vater gesandt hat, so sende ICH euch.“

Links im Teich schwimmt ein kleinerer Waal (das Lieblingstier vom Enkel meiner dortigen Freunde). Über dem Teich ist das Wappen von Cranzahl, wo am Pöhlberg meine Höhle ist , dort etwa habe ich ein Kreuz eingezeichnet. Darüber schwebt ein segnender Engel. Im vorderen gelben Feld hockt ein Eichhörnchen. Das SDG steht …

Hafenfest am Rathaus von Stralsund  – Februar 2017

Die Bibelstelle aus Jesaja 54,10: „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel fallen, aber MEINE Gnade soll nie von dir weichen …“ steht auf dem Planendach des linken Wurststandes. In seiner vorderen Plane ist ein Ochse eingearbeitet. Im 2. Feld von links ist ein Geyer zu erkennen. Hinterm Rathaus steht ein überdimensionaler Engel. Sein rechter Flügel hat die Silhouette von meinem Kopf.

Erinnerungen an meinen Jak.(c)obsweg in Spanien – März 2017

Leuchtturm Nieuw Haamstede  – Mai 2017

Er war lange Zeit als Symbol auf dem 500 Gulden Schein der Niederlande.

Auf meinem  Bild kann  man in der gelben Sanddüne Katze und Maus finden. Ebenso den Bibelspruch aus  Psalm 32,8 „ICH will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, der für dich gangbar ist. ICH will dich mit meinen Augen leiten.“

Wartburg in Eisenach – Juli 2017

Zunächst sind unten rechts 2 Esel. Auf der Wartburg gab es nie einen Brunnen. Das Wasser wurde mit den Eseln herauf getragen. 

Dann gibt es im Dach des mittleren, langen Gebäudes ein Tintenfass und einen Tintenklecks zu sehen. Das hängt mit Luther zusammen, der einmal ausrief: „Ich bin getauft!“ und schleuderte wutentbrannt sein Tintenfass an die Wand, dem Teufel geradewegs ins Gesicht. Dieser Tintenklecks wurde von Zeit zu Zeit erneuert und war eine Touristenattraktion.

In den vorderen Zinnen stehen die Buchstaben S D G – Soli Deo Gloria

In gelber Schrift steht am Turm, dem Betrachter zugewandt, die Bibelstelle aus Römer 3, 28  „So halten wir nun dafür, (so gehen wir davon aus) dass der Mensch gerecht wird, ohne des Gesetzes Werke. Allein durch seinen Glauben.“ Das war eine Bibelstelle, die in Martin einen ganzen Kronleuchter zum Glühen brachte. Quasi die Schlüsselstelle der Reformation. Man spricht in diesem Zusammenhang oft vom „Turmerlebnis“ des M. Luthers. Allein durch mein Vertrauen in Jesus, erhalte ich Zugang zur Ewigkeit und nicht durch Werke, Ablassbriefe und Bußpraktiken aller Art.

Auf der anderen Seite des Turmes kann man das Stadtwappen von Eisenach entdecken. Der heilige Georg mit Schild und Lanze.

Rechts neben dem Kreuz ist eine Lutherrose erkennbar.-Außerdem stehen die eigenartigen „Himmelstiere“ für „Mächte und Gewalten“ denen M. Luther sich ausgesetzt sah. Das mittlere Tier besitzt deswegen auch keinen Mund, sondern ein Beffchen. (Also das, was die evangelischen Pastoren über dem Talar um den Hals tragen.)

Im Gehirn des „Himmelstier“ wohnt ein großer Vogel.

Zuletzt habe ich in der Predella, also im Vordergrund, ein Küken als Baum bzw. Gewächs gepixelt. Als Zeichen dafür, dass hier etwas Neues seinen Anfang nahm. Etwas „ausgebrütet“ wurde.

Mehr habe ich nicht versteckt. Wer mehr entdeckt ist ein Schelm und sollte es mir mitteilen. Vielleicht mach ich mir dann diese Schelmerei zu Nutze.

Kölner Lichter – Januar 2018

Wieder gibt es darin eine Bibelstelle aus Hebräer 13 Vers 14: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, die Zukünftige suchen wir.“ Sie steht im Bug des Schiffes. Im linken Seitendach des Domes stehen die Initialen SDG. Die 3 Kronen, des Stadtwappens Köln befinden sich inmitten des linken Kölner Feuerwerks. Das Feuerwerk in der Mitte des Bildes ist rot – weiß. So wie der Fußballclub von Köln auch.

Burg Altenstein – März 2018

Dieses Bild setzt sich mit dem Thema aus meiner Bibel bei Prediger 3,1 : „Alles hat Seine Zeit“ auseinander. Es zeigt die Ruine von Altenstein /Unterfranken und einige Osterglocken. Sie stehen Symbolhaft für den Frühling. Die beiden Eulen stehen für den Herbst weil diese Tiere sich nur dann gegenseitig „erriechen“ können, wenn Herbst und damit Paarungszeit ist. Der Baum steht für Leben und die Ruine für das Absterben, den Verfall des Lebens. Das Bild ist recht Farben fröhlich, so wie mein Leben auch.

In Altenstein gibt es einen exzellenten CVJM, mit dem mich/uns vieles verbindet. In den Wolken steht darum CVJM, danach ein rotes Dreieck, danach ein Herz und zum Schluss ein stilisierter PKW. Die Aussage, die dahintersteht: Ich mag den CVJM, von Herzen gerne, auch wenn ich ihn nur mit dem PKW erreichen kann.

Ich arbeitete daran exakt 111 Stunden, von Januar bis März

Spitalkirche von Öhringen –  Juni 2018

Links auf dem Kirchendach, in der Astgabel, ist das Logo für Ökumene zu sehen.

Rechts neben dem Baumstamm stehen wie üblich die Buchstaben: SDG (Soli Deo Gloria).

In der linken oberen Bildecke steht Schalom geschrieben. Allerdings in hebräischer Schrift.

Rechts in den Wolken, ist der segnende Jesus zu sehen, allerdings am Besten im Original. Hier ist die Bildauflösung dafür zu gering.

Die Spitalkirche wurde der heiligen Anna und der hl. Elisabeth gewidmet. Ihre Attribute sind ein Buch bzw. ein Korb mit Rosen. Sie kann man auf den Stützmauern der Kirche entdecken.

Eine Kopie davon hängt in einer Schule in Jordanien. Sie hat die Ökumenische Gemeinschaft Öhringens als Partner

Burg Blankenstein – ein Fado Bild – November 2018

Fado – das Schöne am Traurigen – vor allem bekannt in portugiesischer Musik.

Dahinter steht der Gedanke, das meine Behinderung, die mich oftmals sehr begrenzt, sichtbar wird.

Aber auch mein Verlangen nach schönen Wanderungen zu irgendwelchen Attraktionen, wie z.B. einer Burg.

All diese Sehnsüchte münden in dem rechten, brennenden Vogel – gleich dem Phoenix.

Meine Sehnsüchte fliegen davon und werden durch meine Behinderung unmöglich gemacht, quasi verbrannt.

In der Bildmitte über dem Fenster steht eine Person, die mit ihren Händen die grünen Streifen der Tapete etwas wegdrückt. Die grünen Streifen bedeuten Gitterstäbe, das capuut mortum der Tapete steht für ein ständiges sterben. Die 35 blauen Quadrate haben etwas mit Zahlenmythologie zu tun 3 steht für göttliche Vollkommenheit, 5 für menschliche Vollkommenheit.

Diesmal gibt es 2 Bibelstellen im Bild. Zu einem in der Mauer in der links ein grünes Plakat zu sehen ist. Darauf steht „My hope Ps. 91,14 „weil er an mir hängt, werde ich ihn aus seiner Gefahr herausholen.“ Im Baum, direkt unterm Phoenix steht im Grün Mt. 8, 26 „was habt ihr für Angst, ihr Kleingläubigen?“

Die verwelkten Blumen in der Vase stehen für mein verwelktes Leben.

Die verwelkten Blumen auf der Vase stehen für eine verwelkte Welt.

Wer möchte kann im linken Baumwipfel meinen „Angsthasen“ entdecken.

Das SDG Soli Deo Gloria  (allein zu Gottes Ehre)   in meinem Bild,  fehlt auch nicht. Es steht unterm linken Fensterrahmen.

Gepixelt habe ich insgesamt 284 Stunden.

Frohnauer Hammer – Juni 2019

Das ist der Frohnauer Hammer bei Annaberg. hier war ich als kleiner Junge öfters drin. Nicht wegen den Hämmern, sondern viel mehr wegen Johannes Schönherr, dem Hammer Hansel. Er führte das Publikum einzigartig durch die Schmiede. Noch heute kann ich hören: „Dor kleene Hammor macht bis zu 103 Schläge in der Minute…“ https://www.youtube.com/watch?v=eA_I7P0cp_M

Besonders gefiel mir damals schon der Hammer Hansel, mit seiner einzigartigen Aussprache. https://www.geschichtsverein-lichtenstein.de/pers%C3%B6nlichkeiten/johannes-sch%C3%B6nherr-der-hammer-hansel/

Das Bild ist meine Hommage an ihm. Er sitzt bei mir im Bild, mit seinem Akkordeon (Zerrwanst) in der rechten oberen Bildecke auf dem Fensterbrett


Dieses Bild zeigt die evangelische Kreuzkirche in Recklinghausen / Suderwich. In der dazugehörigen Gemeinde wir sehr viele Zeit verbringen.

Am linken Weg steht Ps 122, 1 . Jer 2, 13 steht im Brunnen. 1. Tim 6, 12 steht  in der Seite der Kirchentüre. Auf dem Baum sitzt (genau in der Bildmitte im Dachbereich) ein Vogel, der mit seiner Blickrichtung uns anschaut. Die Bedeutung möchte ich hier nicht veröffentlichen. Sie hat sehr mit meiner persönlichen Erfahrung zu tun. Näheres kann jeder per Mail von mir erfahren. Ebenso, was die Tropfen bedeuten.

 

 

  

Januar 2020

Hier hatten von 1997 bis 2003 einmal die Familie Jacob gewohnt. Im Stengelschen Haus in Schmalkalden. Wir wohnten damals zu fünft im 2. Stock.

Auf der Wiese im Vordergrund liegt ein in 5 Teilen zerbrochener Krug. Er steht für zerbrochene Beziehungen, welche uns 5 Jacobs sehr schmerzhaft in Erinnerung sind. Das Leben geht weiter, darum ist aus dem Krug auch eine neue Blume gewachsen. Vor dem Krug steht im grau/blau Ton geschrieben: Zep. 3, 17+19 ein Zuspruch Gottes aus dem Mund des Propheten Zephanja. Der mir persönlich damals enorm viel bedeutet hat.

 Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein. 18 Wie an einem festlichen Tage nehme ich von dir hinweg das Unheil, dass du seinetwegen keine Schmach mehr trägst. 19 Siehe, zur selben Zeit will ich mit allen denen ein Ende machen, die dich bedrängen, und will den Hinkenden helfen und die Zerstreuten sammeln und will sie zu Lob und Ehren bringen in allen Landen, wo man sie verachtet.

Noch ein biblisches Wort, ebenfalls in diesem grau/blau Ton, steht unter dem großen Bogen des vorderen Hauses. Ps. 73, 18 „Aber das ist meine Freude, das ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, meinem HERRN. Dass ich verkündige all DEIN Tun.“

Im Baum ist ein Vogelnest zu sehen, wo 3 hungrige Schnäbel rausschauen. Das ist ein Hinweis auf unsere 3 Jungs und ihren ganz normalen Anforderungen.

Unter dem Baum ist ein Igel zu sehen. Weil er Schlangen fressen kann wird er in der Tiermythologie oftmals mit Christus verglichen. Der ebenfalls der Schlange den Kopf zerbrach und damit die Macht des Todes bezwang.

Im linken Fenster, im runden Oberlicht, im 2. Stock, stehen wieder die Buchstaben SDG . Hier war unsere Wohlfühloase – der Wintergarten.

Zu erwähnen sei noch, dass unter dieser großen Tanne, unsere Hollywoodschaukel steht und links daneben auch unser Grill. Marke Eigenbau 😊 .

März 2020

Das Pfarrhaus in Eishausen / Thüringen, wo wir wie die Pferde von 1989 bis 1997 geackert hatten.

Damals war unser Anfang so umstritten, dass wir am liebsten in unserem neuen Trabi über die Prager Botschaft, in die damalige BRD geflüchtet wären. Zum Dableiben ermutigte mich nur ein „Wort“ was mir zugesprochen wurde: „An den Früchten werden sie erkennen, dass ICH dich gesandt habe.“

Darum steht auch folgendes Bibelwort Mrk. 9, 23 “alle Dinge sind möglich, dem der da glaubt!“

Zwischen den beiden unteren Fenstern über der Treppe. Das SGD steht im Fenster meines Amtszimmers.

Die 5 Pferde stehen symbolhaft für unsere Familie. Unsere 3 Jungs hatten damals schwarze, rote und blonde Haare. Unser mittlerer Sohn hatte damals eine Hasenzucht, darum 4 Hasen auf der Wiese links. Da ich damals jeden Sonntag predigte, hat das dunkelbraune Pferd im Vordergrund auch ein Beffchen um. 😊 Unser Hündchen „Pfiffi“ unterstützte uns tatkräftig im Kampf gegen die Ratten. Zwei Exemplare davon sitzen rechts neben dem Pfarrhaus, im Übergang zwischen Schotterfläche und Rasen am Haus. In der oberen Bildmitte, in den Wolken, kann man einen kräftigen Jesus erkennen. Seine linke Hand ist wie eine empfangende Hand, nach oben ausgerichtet. Während Seine Linke nach unten als gebende Hand gehalten ist. Auf Seiner Brust stehen die hebräischen Buchstaben für Schalom. שלום – gepixelt habe ich exakt 119 Stunden.

 

Juni 2020

Eine sehr schöne Burg ist die Bertholds Burg in Schleusingen / Thüringen. Sie ist genannt nach ihrem ersten Erbauer dem Berthold. Er war einst aus taktischen Gründen ein Berater von König Albrecht I, Heinrich VII und Ludwig dem Bayern. Aus meiner Sicht ein Fuchs. Darum ist auch in der Lücke der vorderen Hecke ein Fuchs versteckt. Darüber im Grün, oberhalb der rechten Ecke des Springbrunnens, ist sein Wappen, eine Henne – versteckt. Ein SDG steht in der linken, vorderen Grünfläche.

Psalm 31, 24 ist diesmal ein Gedanke, welcher mich durch dieses Bild trug. “Liebet den HERRN, alle SEINE Heiligen!  Die Gläubigen behütet der HERR und vergilt reichlich dem, der Hochmut übt.“ Diese Bibelstelle habe ich rechts unter die Bäume, im Grün, geschrieben. Oben links im Himmel stehtשלום = SCHALOM in hebräischen Buchstaben. Insgesamt habe ich 186 Stunden zur Erstellung des Bildes benötigt. Übrigens, wer in den Blattwerk der rechten Bäume einen Vogel, oben und darunter ein Kopf eines Hundes erkennt, Sieht richtig. Beide stehen symbolhaft für die Angriffe aus der Finsternis, denen die Grafen von Henneberg, zu denen Berthold zählte, ständig ausgesetzt waren. 

Januar 2021

Eine Kirche in Helpup bei Bielefeld. Freunde von uns gehören zu  dieser lebendigen Gemeinde.  https://www.youtube.com/watch?v=D2yHXuxZ9x8

Wie sooft ist auch hier bereits einiges versteckt: Rechts  eine verwelkte Blume die wie ein Gitarrenständer aussieht, davor ein zerbrochener Krug- er steht für zerbrochene Beziehungen und auch 3 alte Hüte liegen da. In dem Buschwerk re. was die Farben des Herbstes hat, entspringen 2 neue Pflanzen. Alls Symbole für das Neue, was in der Gemeinde aufgeht. In der absoluten Mitte des Bildes steht ein Buchstabe „D“ von SDG (soli deo gloria) In der vordersten Dachunterkante stehen die hebräischen Buchstaben für SCHALOM. Eine Bibelstelle steht links auf dem Weg, sie möchte ich der Gemeinde quasi mit auf ihrem Weg geben:

aus Römer XV, XIII. Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

MÄRZ 2021

Der Marktplatz von Suderwich in der Wein8szeit. In der dunklen Tür am Brunnen steht Joh. 4, 13 Jesus sagt: „Wer von diesem Wasser trinkt, der wird wieder Durst bekommen. Aber…“
Außerdem steht auf der hinteren Brunnenrand eine Krippe, von der aus Licht ausquillt, was sich neben dem Schatten eine Bahn bricht.
Das SDG ist auf dem Kreuz in der Bildmitte. Wer mehr entdeckt, verrate es bitte nur mir 🙂