Master of pixel art

Punktmalerei, Pixellismus oder Pixelart oder doch Pointillismus, oder vielleicht Dot Art, wie soll ich meine einzigartige Malweise bezeichnen? Ist auch egal; Hauptsache sie verbreitet Freude. 

 

Zeitungsbild
 
“Eine neue Malweise stellt sich vor”. Unter diesem Motto stellte ich vom
08. Februar – 5. März 2010  im Recklinghäuser Rathaus zum allerersten Mal meine Bilder aus. Es folgten mehrere Ausstellungen in meiner Umgebung und in den Niederlanden.
Mittlerweile darf ich getrost davon sprechen, dass diese Malweise – der Pixellismus oder die Pixelart – wie ich es nenne – weltweit einmalig ist. Bisher gelang es mir niemanden ausfindig zu machen, der in geduldiger Mühe sich diesem Pixeln hingeben würde. ( Sollte irgendjemand einen Künstler ausfindig machen können, der ebenso malt wie ich würde ich mich riesig darüber freuen, wenn derjenige es mir mitteilt.) Oft bekomme ich zu hören: “Das ist ja verrückt!” “Du mußt ja irre sein, so zu malen!” Vielleicht bin  ich es auch ein wenig. Na und. Aber ich bin glücklich damit.
Meine Mailadresse: d2.jacob@mail.de
Mein alias auch bei facebook: Kunibert mopart
Es sind lauter Abkürzungen: Kunst im Banne eines ruhigen Temperamentes
mopart: Master of Pixel Art
Hier mal  meine Motivationstruppen :)
                                                                                         k-04  Spanien 081                                                                  k-P1030308
 
 
Warum ich male
 
Ich male für die Wurzeln unterm Beton
für die Blumen unterm Schnee
und trinke währenddessen vom Kanaan Wein.
Gegen eine graue Welt,
gegen die Pest der Gleichförmigkeit,
um das Bunte in Dir zum Leben zu erwecken.

hier geht’ s zu einem kurzen Videoclip

http://www.kabeljournal.de?id=nachrichten_kj&nid=60185&single=1

 

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Ausstellungen, ein Wort dazu
Nachdem mich viele unter www.seelenfarben.de kennen gelernt haben, möchte ich noch ein Dilemma ansprechen. Oft werde ich gefragt, warum ich meine Bilder nicht in Ausstellungen präsentieren möchte.
Wiederholt möchte ich dazu sagen: “ich möchte das schon aber ich kann es nicht alleine. Zum einen fehlt es mir an dem nötigen Geld für alle anfallenden Kosten  (Flyer, Vernissagen, Mieten). Zum anderen, wo auch immer ich mich vorstellte, begegnete ich vorurteilsvollen Menschen. Auf Grund der Körperbehinderung vermuten die meisten Menschen dass ich ein Alkoholproblem habe.
Wie sonst sollte es sein, dass dieser “Künstler “schwankt und eine schwere Zunge hat. Und noch einen, aber nicht unerheblichen Grund gibt es. Um eine Ausstellung vorzubereiten benötige ich auch Zeit, die ich lieber in neue Bilder investiere.
Offen bin ich für fast jeden, der meine Bilder gerne präsentieren möchte. Solange er mich in allen genannten Punkten unterstützen möchte.

 

VITA
Im Mai 1957 wurde ich in Annaberg-Buchholz im schönen Erzgebirge geboren. Meine Kindheit verlief nicht gerade glücklich. Schon früh musste ich mich mit einer Außenseiterposition auseinandersetzen.. Die meiste Zeit verbrachte ich darum auch im Wald. Mit 19 lernte ich Gott kennen. Es entwickelte sich sehr schnell ein Vertrauensverhältnis, was bis heute anhält. Im Jahr der großen Wende zogen wir – meine Frau und unsere drei Jungs – ins Pfarramt nach Thüringen. Acht Jahre betreute ich 2 Dorfgemeinden mit 2 Predigtstellen. Neben CVJM- und Kings Kidsarbeit bildete ich mich in Katechetik (B Katechet) und Seelsorge bei IGNIS weiter. Mit 41 Jahren erhielt ich den EU Rentnerstatus. (ich leide an einer zerebellaren Ataxie – ADCA III.)

Seit 2003 leben wir, meine Frau und ich, in Recklinghausen. Wir arbeiten vor Ort in der Kirchengemeinde mit.  Siehe dazu www.evangelisch-in-suderwich.de Im Mai 2004 malte ich mein allererstes Bild (ausgenommen die Schuljahre, wo man musste und nicht durfte) Kurze Zeit später lernte ich jemanden kennen, der mir die Möglichkeit bot, ein Atelier, mitten in der Innenstadt von Recklinghausen ein zu richten.   Ein Dankeswort Zunächst, an dieser Stelle erstmal ein großes, herzliches Dankeschön an alle, die mich in meiner Arbeit unterstützen. Da wäre in erster Linie meine liebe Frau Dietlind zu nennen. Sie hat am Meisten darunter auszuhalten, dass ich so viel im Atelier bin. Als zweites mein Vermieter Herr Große Perdekamp, der mich großartig unterstützt, ohne ihn hätte ich kein Atelier. Der nächste Dank gilt den vielen Malern die im Internet anschaulich geschrieben haben. Als Autodidakt, bin ich auf viele Input angewiesen. Ja und der letzte Dank, geht an Gott, der mich einfach so, in seinem wohlgefallen, mit dieser Gabe der Geduld bedacht hat. Diese Gabe ist nicht “auf meinem Mist gewachsen”. Wer mich kennt, der weiß, dass ich auch sehr ungeduldig sein kann. k-00 Ein Wort über die verrückteste Maltechnik der Welt

Worin unterscheidet sich mein Malstil vom Pointillismus?
Eines der gewaltigsten Unterschiede ist die Punktgröße. Während im Pointillismus relativ groß und grob gepunktet wurde, sind meine Pünktchen zum allergrößten Teil
kleiner als 1 mm.
Oft werde ich gefragt, wie denn meine Arbeitsweise sei. Auch darüber gebe ich gerne Auskunft. Es kann ja sein, dass es noch mehr “Verrückte” gibt, die mir nacheifern wollen. Zunächst suche ich mir mein Motiv aus, fotografiere es, kopiere es auf A 4 Größe und fertige eine grobe Skizze auf ca 300 g/m² schwerem Zeichenkarton an. Bestimmte “einfarbige” Flächen, wie z. B. das Wasser bei dem Hertener Wasserschloss lasiere ich mit einer Grundfarbe (hier Phtalogrün) leicht vor. (Gebäude aus Naturstein lasiere ich mit Bohnenkaffee vor – der hat meistens die richtige Färbung und steht mir ausreichend zur Verfügung und ist außerdem preiswerter als Farbe.)
Zum Pixeln benutze ich einen Mischhaarpinsel Gr. 2 für Aquarell. (Die Naturhaare fallen bald ab und mit etwas Nachhilfe bleiben die Synthetik Haare in der Spitze übrig und formen sich zu einer Nase.)  Ochsengalle und Wasser auf meiner Palette fülle ich generell nur mit einer Pipette hinzu. (Ochsengalle macht das Wasser geschmeidiger)
Das Pixeln beginne ich immer zuerst mit einer hellen Farbe , dann fülle ich die weiß gebliebenen Stellen mit einer  ergänzenden  zweiten Farbe auf und zuletzt pixel ich die Fläche noch einmal mit einer Komplementärfarbe dicht. Die Größe der Pixel hängt davon ab, wie bunt ich die Fläche insgesamt haben möchte und in welcher Perspektive sie zu sehen ist. Beim Pixeln muss beachtet werden, dass so gut wie nie 2 Farben aufeinander gepixelt werden. Diese Pixel fallen mit ihrer Dunkelheit generell auf und bedürfen einer Nacharbeit. Mit der Vierten, der letzten Schicht, gebe ich der Fläche ihre Tiefe. Mir ist wichtig, dass alle Farben, die ich auf dem Bild verwende, auch mehrmals in fast allen Objekten vorkommen. Sei es Dominant oder Tertiär.Ich denke dass ich es nicht erwähnen brauch, dass ich für die Größe meiner Bilder viel Ausdauer benötige. So benötige ich für die Erstellung des Himmels wie zB. beim  Schiffshebewerk in Datteln exakt 50 Stunden.
Ab und zu werde ich gefragt, ob man meine Bilder oder Repros erwerben kann. Dazu sage ich JA in vorheriger Absprache. :)
Viele meiner Bilder sind auch als  Kunstpostkarten erhältlich.